Bittere Kälte und das gespenstische Heulen des Windes inmitten einer schneebedeckten Landschaft prägen den Alltag von Emin, der in einem alten Haus am Rande eines abgeschiedenen bosnischen Dorfes lebt. Um den harten Winter zu überstehen, schlägt der alternde Mann Holz in den nahegelegenen Wäldern. Einzig seinem Pferd vertraut er sich an – bei ihm fühlt er Wärme und Verbundenheit. AT THE DOOR OF THE HOUSE WHO WILL COME KNOCKING handelt von unausgesprochenem Kummer und einer Welt, die märchenhaft aussieht, in der sich die Menschen jedoch keine Zeit füreinander nehmen. “Alle sind in Eile”, resümiert Emins Nachbar in einem der wenigen gesprochenen Sätze. Maja Novakovićs Langfilmdebüt besticht durch eine starke visuelle Ästhetik. Die statischen Kompositionen rücken im Laufe des Films immer näher an den Protagonisten heran und lassen seine inneren Wunden zunehmend deutlicher hervortreten. Dabei verwischt die Regisseurin die Grenzen zwischen Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination und eröffnet einen Raum für existenzielle Betrachtungen eines ungesehenen, zurückgezogenen Lebens.
Deutschlandpremiere
Besetzung: Emin Bektić, Andrej Božilović, Milorad Lazić, Ivan Nešković
Produktion: Maja Novaković
Co-Produktion: Nikica Novaković, Sarah D’hanens
Produktionsfirma: Kinorasad
Co-Produktionsfirma: Seafarer Films
Weltvertrieb: Lightdox
Bittere Kälte und das gespenstische Heulen des Windes inmitten einer schneebedeckten Landschaft prägen den Alltag von Emin, der in einem alten Haus am Rande eines abgeschiedenen bosnischen Dorfes lebt. Um den harten Winter zu überstehen, schlägt der alternde Mann Holz in den nahegelegenen Wäldern. Einzig seinem Pferd vertraut er sich an – bei ihm fühlt er Wärme und Verbundenheit. AT THE DOOR OF THE HOUSE WHO WILL COME KNOCKING handelt von unausgesprochenem Kummer und einer Welt, die märchenhaft aussieht, in der sich die Menschen jedoch keine Zeit füreinander nehmen. “Alle sind in Eile”, resümiert Emins Nachbar in einem der wenigen gesprochenen Sätze. Maja Novakovićs Langfilmdebüt besticht durch eine starke visuelle Ästhetik. Die statischen Kompositionen rücken im Laufe des Films immer näher an den Protagonisten heran und lassen seine inneren Wunden zunehmend deutlicher hervortreten. Dabei verwischt die Regisseurin die Grenzen zwischen Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination und eröffnet einen Raum für existenzielle Betrachtungen eines ungesehenen, zurückgezogenen Lebens.
Deutschlandpremiere
Drehbuch: Maja Novaković, Jonathan Hourigan
Kamera: Maja Novaković
Schnitt: Maja Novaković, Nebojša Petrović
Musik: Luka Barajević
Ton: Luka Barajević
Besetzung: Emin Bektić, Andrej Božilović, Milorad Lazić, Ivan Nešković