Frühes 20. Jahrhundert: Joseph Marti ist Buchbinder, ein Gesicht in der Menge. Sein Leben ändert sich, als sein Vorgesetzter ihm ein schlecht geklebtes Buch an den Kopf knallt. Joseph kann die Demütigungen nicht mehr länger ertragen und kündigt kurzentschlossen. Anschließend findet er Anstellung als Assistent beim geheimnisumwobenen Erfinder Tobler auf dessen Familienanwesen. Der Anfang verläuft vielversprechend: Joseph erhält eine warme Mahlzeit, sein eigenes Zimmer und neue Kleidung. Doch schnell enthüllt das lichtdurchflutete, neue Zuhause seine Schattenseiten: Tobler erwartet absolute Ergebenheit. Lohn und respektvolle Wertschätzung bekommt Joseph dafür nicht. Trotzdem ist sein Wunsch, dazuzugehören, stärker als sein Bedürfnis, frei zu sein. Ein gefährliches Abhängigkeitsverhältnis nimmt seinen Lauf. Die neueste Zusammenarbeit des Filmemacherpaars Anka und Wilhelm Sasnal basiert auf Robert Walsers Roman “Der Gehülfe” (1908). Gemeinsam übermalen sie die Buchvorlage mit ihrer eigenen expressiven Bildsprache. Das Ergebnis ist ein anachronistischer Tanz am Rande des Abgrunds, durchzogen von einem modernen Soundtrack, surrealen Elementen und beißendem Humor.
Frühes 20. Jahrhundert: Joseph Marti ist Buchbinder, ein Gesicht in der Menge. Sein Leben ändert sich, als sein Vorgesetzter ihm ein schlecht geklebtes Buch an den Kopf knallt. Joseph kann die Demütigungen nicht mehr länger ertragen und kündigt kurzentschlossen. Anschließend findet er Anstellung als Assistent beim geheimnisumwobenen Erfinder Tobler auf dessen Familienanwesen. Der Anfang verläuft vielversprechend: Joseph erhält eine warme Mahlzeit, sein eigenes Zimmer und neue Kleidung. Doch schnell enthüllt das lichtdurchflutete, neue Zuhause seine Schattenseiten: Tobler erwartet absolute Ergebenheit. Lohn und respektvolle Wertschätzung bekommt Joseph dafür nicht. Trotzdem ist sein Wunsch, dazuzugehören, stärker als sein Bedürfnis, frei zu sein. Ein gefährliches Abhängigkeitsverhältnis nimmt seinen Lauf. Die neueste Zusammenarbeit des Filmemacherpaars Anka und Wilhelm Sasnal basiert auf Robert Walsers Roman “Der Gehülfe” (1908). Gemeinsam übermalen sie die Buchvorlage mit ihrer eigenen expressiven Bildsprache. Das Ergebnis ist ein anachronistischer Tanz am Rande des Abgrunds, durchzogen von einem modernen Soundtrack, surrealen Elementen und beißendem Humor.