THE SONG SUSTXOTIN

Wettbewerb

In einem abgelegenen usbekischen Dorf herrscht eine erbarmungslose Dürre. Die verzweifelte Dorfbevölkerung greift auf uralte Rituale zurück, um der Not zu entkommen. Doch das Leid einzelner reicht noch tiefer: Usman, ein ausgebooteter Journalist, der nun als Lehrer arbeitet, hat einen Artikel über die Vergewaltigung einer minderjährigen Schülerin geschrieben. Anstatt Gerechtigkeit zu erfahren, wird das Verbrechen vertuscht. Schlimmer noch: Die Schülerin Hozhar darf auf Drängen ihres Vaters das Haus nicht verlassen, während Usman als Verleumder verhaftet und ins Gefängnis geworfen wird. Ahbor, der Protagonist des Films, ein hochrangiger Beamter, der kürzlich seine Stelle gekündigt hat, folgt dem Hilferuf seines alten Studienfreundes ins Dorf. Er setzt alles daran, die Ehre des Mädchens und seines Freundes wiederherzustellen. Aber kann er ein System bekämpfen, das er eigens mitgestaltet hat? Durch den Seitenspiegel von Ahbors Auto wirft Khusnora Ro’zmatova einen einfühlsamen Blick auf das usbekische Landleben – und auf einen Wirbelsturm aus Lügen und Betrug. Am Ende bleibt die Frage: Ist es den Ärmsten, deren Überleben von den Mächtigen abhängt, überhaupt vergönnt, in Würde und Ehre zu leben? Deutschlandpremiere
UZB 2024 / 104 min
Sprache: Usbekisch
Regie: Khusnora Ruzmatova
Vorstellungen
  • Caligari Fr, 25.04. / 16:15 Uhr
  • Apollo Sa, 26.04. / 14:30 Uhr
  • DFF, Frankfurt Sa, 26.04. / 20:30 Uhr
  • Drehbuch: Khusnora Rozmatova, Nazar Eshonqul
  • Kamera: Elmurod Yo'ldoshev
  • Schnitt: Anvar Choriyev
  • Besetzung: Shukhrat Shokirov, Karim Mirkhadiyev, Egamberdi Rakhimov, Munisa Magamed
  • Produktion: Utkir Akhmedov, Mirsalikh Azizov
In einem abgelegenen usbekischen Dorf herrscht eine erbarmungslose Dürre. Die verzweifelte Dorfbevölkerung greift auf uralte Rituale zurück, um der Not zu entkommen. Doch das Leid einzelner reicht noch tiefer: Usman, ein ausgebooteter Journalist, der nun als Lehrer arbeitet, hat einen Artikel über die Vergewaltigung einer minderjährigen Schülerin geschrieben. Anstatt Gerechtigkeit zu erfahren, wird das Verbrechen vertuscht. Schlimmer noch: Die Schülerin Hozhar darf auf Drängen ihres Vaters das Haus nicht verlassen, während Usman als Verleumder verhaftet und ins Gefängnis geworfen wird. Ahbor, der Protagonist des Films, ein hochrangiger Beamter, der kürzlich seine Stelle gekündigt hat, folgt dem Hilferuf seines alten Studienfreundes ins Dorf. Er setzt alles daran, die Ehre des Mädchens und seines Freundes wiederherzustellen. Aber kann er ein System bekämpfen, das er eigens mitgestaltet hat? Durch den Seitenspiegel von Ahbors Auto wirft Khusnora Ro’zmatova einen einfühlsamen Blick auf das usbekische Landleben – und auf einen Wirbelsturm aus Lügen und Betrug. Am Ende bleibt die Frage: Ist es den Ärmsten, deren Überleben von den Mächtigen abhängt, überhaupt vergönnt, in Würde und Ehre zu leben? Deutschlandpremiere
  • Drehbuch: Khusnora Rozmatova, Nazar Eshonqul
  • Kamera: Elmurod Yo'ldoshev
  • Schnitt: Anvar Choriyev
  • Besetzung: Shukhrat Shokirov, Karim Mirkhadiyev, Egamberdi Rakhimov, Munisa Magamed
  • Produktion: Utkir Akhmedov, Mirsalikh Azizov