WENN ES BLENDET, ÖFFNE DIE AUGEN
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Schanna und Ljoscha sind seit den 1990er-Jahren, den turbulenten Umbruchsjahren Russlands, heroinabhängig, außerdem HIV-positiv. Jetzt, mit Mitte 30, leben sie mit Ljoschas Mutter Maria zusammen in einem Plattenbau in Sankt Petersburg. Sie wissen, dass ihre Zeit langsam abläuft, und setzen dieser Tatsache ihre zerbrechliche Lebensfreude und ihren Galgenhumor entgegen. Ivette Löcker zeichnet in ihrem dokumentarischen Kammerspiel ein intimes und warmherziges Porträt der verlorenen „Generation Perestroika“ und schafft es, inmitten der urbanen Tristesse die Möglichkeit einer Veränderung aufscheinen zu lassen.